Esou goung et un ..

      Schon virun 10 Joer ongeféier huet et ugefaangen dass ech beim Laafen emmer Problemer mat der Hëft, oder deemols nach geduecht mat den Aduktoren haat. Well d'Peng di sech ugedeit haat, wor emer an der Géigend vun der Leescht. No engem Besuch beim Spezialist wor dunn awer di traureg Gewoessheet dass ech besonnech op der rietser Sait Arthrose hun, an dass et just eng Fro vun der Zait wiir bis ech misst drun gleewen, an operéiert misst gin.
      Ech kruut daat ganzt awer nach eng gudd Zait erausgezögert dank enger gudder Betreiung bei mengem kiné , an regelmässegem Sport (Velo, Crosstrainer an Kraafttraining). Elo as awer den Zaitpunkt do wou ech mierken dass déi Saachen net mi greifen, an main Alldaag schon drënner leid, an ech wuel oder iwel  ënnert d'Messer muss.

    An desem Blog wëll ech meng Erfahrungen also e besschen festhaalen, a kucken waat alles op mech duerkönnt an wéi ech daat bescht draus maachen kann.

    Esou eng OP as jo anscheinend schon Routine , mee ech soen mir all Fall as aanescht, an et as a mengen Aan wichteg fir ze wëssen waat op een duer koennt.

   Die nächst Einträg an desem Blogg waert ech op daitsch maachen, well verschidden Leit di main Blogg abonnéiert hun daat besser verstinn.


Der Termin rückt näher ....

So langsam wird mir bewusst dass ich in 3 Tagen um diese Zeit die OP schon hinter mir haben werde. Dann werde ich wohl im Aufwachraum sein, und die Eindrücke auf mich wirken lassen. Ich hatte bis jetzt nie eine Op, und auch Krankenhäuser waren noch nie so mein Ding. Zur Zeit bin ich dabei einige Vorkehrungen zu treffen die mir den Alltag nach der Reha anfangs erleichtern sollen. Das Bett ist jetzt höher und mit Tempur-Matraze bestückt. Sitzerhöhung für Toilette auch installiert, sowie ein Dusche im Keller reaktiviert. Das Einsteigen in Badewannen ist ja anfangs nicht so geeignet da man da leicht seine Beine mehr als 90 grad angewinkelt hat, was man anfangs tunlichst vermeiden soll. Auch einige Sitzkeile für Auto und zuhause hab ich mir zugelegt. Sogar eine Greifzange, und Strumpanziehhilfe hab ich mir zugelegt. (Amazon macht's ja so einfach) Ich werde bei Gelegenheit die links zu den einzelnen Sachen dazufügen Die Gehhilfen stehen auch schon bereit ( Habe da schon mit meiner Kinésitherapeutin das Gehen und Treppensteigen geübt - Danke Christine ).Jetzt gehts zur Checkliste um zu schauen was man soll in die Klinik mitnehmen. Ein Kindle und mein Handy gehören auf jeden Fall dazu. Etliche unbekannte Faktoren gibt es momentan noch: Wie lange wird es dauern bis man die sogenannte Vollbelastung erreicht. Da gehen die Meinungen ja sehr weit auseinander, uns scheinen von Fall zu Fall unterschiedlich. Da halte ich mich an meine Anweisungen und werde sehen ....

Ein bisschen Spass muss sein

So , jetzt mal meine Gehhilfen die mich die erste Zeit begleiten werden etwas aufgemotzt :-)

Zur Klinik - mal mit dem Taxi ...

Heute Mittag geht's dann Richtung Klinik. Ich werde das Taxi nehmen um mit dem Koffer und Gehhilfen bis vor's Portal gefahren zu werden. Ich habe jetzt mal das vielgerühmte Yellow-Cab des ACL ausprobiert. Der gute Mann am anderen Ende der Leitung war zwar wie so oft des luxemburgischen nicht mächtig, und auch das französich viel ihm schwer. Die ganze Annahme dauerte schon etwas lang .... Bin dann mal gespannt ob das klappt ......

Am Vortag der Operation - jetzt heisst es warten.

So, jetzt bin ich eingescheckt, und dabei gemütlich zu "Kindeln" und meinen Blog anzupassen. Hier scheinen alle sehr nett und zuvorkommend zu sein. Bis Mitternacht darf ich noch essen und trinken .Danach heisst es nüchtern bleiben. Leider ist die OP erst für 12.35 angesagt. Also heisst es warten..........

Am Tag danach ....

Nach dem Warten gings dann doch auf einmal schnell.Einen Fingerhut voll irgendein Beruhigungsmittel verabreicht bekommen, dann mit dem Bett zum -1 zum Operationstrakt. Dort war ein grosses Tor aus inox (sah von aussen irgendwii aus wie eine Metzgerei - sorry aber war so) dort wurde ich parallel zu diesem Tor mit dem Bett gestellt, und auf eine gleichhöhige Plattform gelegt und von dort auf einen parallel dazu stehenden Operationstisch. Dieser blieb mit mir einige Minuten in einem kalt eingerichteten kleinem Vorzimmer stehen bis die Anestisistin mich begrüsste und mit in den OP schob. Dort bekam ich eine Maske vor's Gesicht , und ich verspürte ein komisch prikelndes Etwas. .............. pause .......
Ja und dann erwachte ich in diesem Raum mit Betten die mit Vorhängen untereinander abgetrennt waren. Das war dann so um die 15:00.
So um die 20.30 kam ich endlich auf mein Zimmer zurück. Dazwischen kam dann auch mein Artzt vorbei um mir mitzuteilen dass alles in Ordnung sei, und die OP gut verlaufen wäre.
Nun habe ich das rechte Bein in einer weichen Schiene liegen und einen Eisbeutel an der verbundenen Op-Wunde, und harre der Dinge die dann kommen werden.Die letzte Nacht war dann auch eher unbequem weil ich nicht gewohnt bin auf dem Rücken zu schlafen, und ich einen schnarrschenden Zimmergenossen hatte.
Nun Ja schauen wir mal wie es weiter geht....

Das erste Mal kurz auf die Beine ....

Kurz  vor Mittag wurde ich mal aus dem Bett "genommen".das heisst so ein Gestell in U-Form ohne Räder womit ich erste Gehversuche bis zum Bad machen konnte.Hat schon noch wehgetan und mann muss aufpassen das operierte Bein nicht falsch zu belasten wie nach innen überschlagen oder mehr als 90grad beugen darf man nicht.Beim Aufsetzen kann man schon "relatif normal" belasten wenn man gleichzeitig den Druck mit der Gehhilfe wegnimmt.Beim aufstehen und setzen muss man das operierte Bein leicht nach vorne biegen und mit dem gesunden Bein arbeiten. Zuviel zumuten kann man sich jedoch ca. 24 Stunden nach der OP. noch nicht sonst kann einem schnell schwarz vor Augen werden.Habe schon gefühlt dass es nah dran war. Also nur zum Bad waschen und Wasser lassen und keine Alleingänge. Und am Mittag gabs schon ein reichhaltiges Menü. Da kann man der ZITHA schon ein Kompliment machen.War weit von einfachem krankenhauskost entfernt.