Eine neue Hüfte
Hier hab ich vor, meine Erfahrungen niederzuschreiben die ich mit meiner neuen Hüfte haben werde. Von der OP bis über Reha und darüber hinaus im Alltag und Beruf... Wenn Sie im unteren Feld Ihre Email-Adresse eingeben und danach Submit anklicken, bekommen Sie bei Aktualisierungen eine Nachricht. Um einen Eintrag zu kommentieren können Sie am Ende jedes Eintrags auf "Keine Kommentare" oder ähnlich klicken
Esou goung et un ..
Ech kruut daat ganzt awer nach eng gudd Zait erausgezögert dank enger gudder Betreiung bei mengem kiné , an regelmässegem Sport (Velo, Crosstrainer an Kraafttraining). Elo as awer den Zaitpunkt do wou ech mierken dass déi Saachen net mi greifen, an main Alldaag schon drënner leid, an ech wuel oder iwel ënnert d'Messer muss.
An desem Blog wëll ech meng Erfahrungen also e besschen festhaalen, a kucken waat alles op mech duerkönnt an wéi ech daat bescht draus maachen kann.
Esou eng OP as jo anscheinend schon Routine , mee ech soen mir all Fall as aanescht, an et as a mengen Aan wichteg fir ze wëssen waat op een duer koennt.
Die nächst Einträg an desem Blogg waert ech op daitsch maachen, well verschidden Leit di main Blogg abonnéiert hun daat besser verstinn.
Der Termin rückt näher ....
Zur Klinik - mal mit dem Taxi ...
Am Vortag der Operation - jetzt heisst es warten.
So, jetzt bin ich eingescheckt, und dabei gemütlich zu "Kindeln" und meinen Blog anzupassen. Hier scheinen alle sehr nett und zuvorkommend zu sein. Bis Mitternacht darf ich noch essen und trinken .Danach heisst es nüchtern bleiben. Leider ist die OP erst für 12.35 angesagt. Also heisst es warten..........
Am Tag danach ....
Nach dem Warten gings dann doch auf einmal schnell.Einen Fingerhut voll irgendein Beruhigungsmittel verabreicht bekommen, dann mit dem Bett zum -1 zum Operationstrakt. Dort war ein grosses Tor aus inox (sah von aussen irgendwii aus wie eine Metzgerei - sorry aber war so) dort wurde ich parallel zu diesem Tor mit dem Bett gestellt, und auf eine gleichhöhige Plattform gelegt und von dort auf einen parallel dazu stehenden Operationstisch. Dieser blieb mit mir einige Minuten in einem kalt eingerichteten kleinem Vorzimmer stehen bis die Anestisistin mich begrüsste und mit in den OP schob. Dort bekam ich eine Maske vor's Gesicht , und ich verspürte ein komisch prikelndes Etwas. .............. pause .......
Ja und dann erwachte ich in diesem Raum mit Betten die mit Vorhängen untereinander abgetrennt waren. Das war dann so um die 15:00.
So um die 20.30 kam ich endlich auf mein Zimmer zurück. Dazwischen kam dann auch mein Artzt vorbei um mir mitzuteilen dass alles in Ordnung sei, und die OP gut verlaufen wäre.
Nun habe ich das rechte Bein in einer weichen Schiene liegen und einen Eisbeutel an der verbundenen Op-Wunde, und harre der Dinge die dann kommen werden.Die letzte Nacht war dann auch eher unbequem weil ich nicht gewohnt bin auf dem Rücken zu schlafen, und ich einen schnarrschenden Zimmergenossen hatte.
Nun Ja schauen wir mal wie es weiter geht....
Das erste Mal kurz auf die Beine ....
Kurz vor Mittag wurde ich mal aus dem Bett "genommen".das heisst so ein Gestell in U-Form ohne Räder womit ich erste Gehversuche bis zum Bad machen konnte.Hat schon noch wehgetan und mann muss aufpassen das operierte Bein nicht falsch zu belasten wie nach innen überschlagen oder mehr als 90grad beugen darf man nicht.Beim Aufsetzen kann man schon "relatif normal" belasten wenn man gleichzeitig den Druck mit der Gehhilfe wegnimmt.Beim aufstehen und setzen muss man das operierte Bein leicht nach vorne biegen und mit dem gesunden Bein arbeiten. Zuviel zumuten kann man sich jedoch ca. 24 Stunden nach der OP. noch nicht sonst kann einem schnell schwarz vor Augen werden.Habe schon gefühlt dass es nah dran war. Also nur zum Bad waschen und Wasser lassen und keine Alleingänge. Und am Mittag gabs schon ein reichhaltiges Menü. Da kann man der ZITHA schon ein Kompliment machen.War weit von einfachem krankenhauskost entfernt.
